Die Vereinigung zur Restaurierung des Schoners Marthas

Die Rettung.

Am Samstag 10.07.2004 um 22:36 Uhr forderte MARTHA Lyngby Radio Hilfspumpen zu besorgen, als das Schiff leck geschlagen war und nahm viel Wasser auf. Zwei Seenot-Rettungsboote wurden von Anholt und Grenaa nach die Position geschickt. Die erste Pumpe kam um 22:54 Uhr zum Einsats. Sonntag um 00:11 Uhr hatte noch ein Seenot-Rettungskreuzer der MARTHA erreicht. Der Schiffer MARTHAs erklärte an Lyngby Radio die Situation wieder unter Kontrolle zu haben. Das Abschleppen nach Grenaa wurde diskutiert, und noch eine Pumpe kam an Bord zum Einsats.

Sonntag um 00:30 Uhr traf ein totale Maschinenausfall ein. Fortwährende unkontrollierte Wassereindringung muss die Ursache sein. Befehl wurde gegeben das Schiff zu verlassen und die Besetzung aktivierte der Auslösemekanismus der Rettungsinseln. Wenige Minuten später versank das Schiff. Die Wassertiefe der Position beträgt etwa 15 Meter.

Fünfzehn Mitglieder der Besetzung wurden von den Rettungsfahrzeuge aufgenommen, nach Grenaa gebracht und weiter ans Krankenhaus in Randers für ärztliche und psychologische Behandlung. Zwei wurden aber vermist.

Nachmittags 11.07.2004 wurden die Beide von Tauchern der danische Marine in der Achterkajüte entdeckt. Die getrunkene waren der Schiffer Hans „Hibiscus“ Jensen und Sara Oksbjerre Mortensen. Ihre Andenken leben lange unter uns.

Sonntagabend wurden die Beide Toten nach Grenaa gebracht.

Die Vereinigung zur Restaurierung des Schoners Marthas ist den Rettungsmannschaften sehr dankbar. Nicht nur für die an Bord der MARTHA bedeutete diese Nacht stundenlang Lebensgefahr, sondern auch für die Leute unser Seenot-Rettungsdienst wie bei jeder solche Situationen.

Die Vereinigung zur Restaurierung des Schoners Marthas, Leif Byrgiel, Brinckersvej 2, 7100 Vejle